Kategorie: Pressemitteilung

Wir haben klein angefangen und uns sukzessive entwickelt…

In der vergangenen Woche gab es eine besondere Ehrung für Tayar Tunc vom Sportwerk Düsseldorf: Bei der Wahl zu Düsseldorfs Sportler des Jahres erhielt der Vereinsgründer vom Verein Düsseldorfer Sportpresse den Karl-Heinz-Wanders-Preis für besondere Verdienste um den Düsseldorfer Sport. Seit 25 Jahren lehren Tunc und seine Mitstreiter Taekwondo und haben die Sportart in Düsseldorf bekannt gemacht. Inzwischen hat der Club über 900 Mitglieder und mehr als 500 Trainer ausgebildet. Das Sportwerk habe seinen Platz in der Stadt gefunden, sagt Tayar Tunc.

Herzlichen Glückwunsch zum Karl-Heinz-Wanders-Preis!

Vielen Dank! Das ist eine tolle Auszeichnung für den ganzen Verein und alle, die sich mit mir zusammen für das Sportwerk einsetzen. Das wäre alleine niemals zu stemmen gewesen.

Wieso eigentlich Taekwondo?

Ich habe das schon in den 80er Jahren angefangen. Ich bin ja 1980 aus einem kleinem kurdischen Dorf in der Türkei nach Deutschland gekommen. Meine Eltern waren schon hier und alles war irgendwie bedrückend in dem Alter. Ich hatte ja alles zurück gelassen. Ich wollte dann unbedingt Kampfsport machen und mich sozusagen in Deutschland durchschlagen, weil ich viel auf mich alleine gestellt war. Ich wollte eigentlich Karate machen und dann hat ein Freund mich zum Taekwondo gebracht. Da bin ich dann dran geblieben und es wurde meine Sportart. Das wollte ich dann auch anderen nahe bringen und das ist mir ganz gut gelungen.

Inzwischen hat das Sportwerk 900 Mitglieder ist einer der größeren Clubs in Düsseldorf. Wie habt ihr das geschafft?

Das war viel Arbeit. Wir haben klein angefangen und uns sukzessive entwickelt. Dabei mussten wir auch mal Kompromisse eingehen, etwa bei der Suche nach den richtigen Räumlichkeiten. Dann hat sich das entwickelt: Wir haben angefangen als Bezirksstützpunkt, sind Landesleistungstützpunkt geworden und 2005 dann tatsächlich Bundesstützpunkt. Das war unser großes Ziel, denn es bringt Leistungen und Know how in den Verein, man geht aber auch bestimmte Verpflichtungen ein. Das alles hat dem Verein sehr gut getan, obwohl man ständig auf dem Prüfstand ist und manchmal das Vereinsleben hinter Bundesaktivitäten zurückstehen muss. Das war dann auch nicht immer einfach.

Früher habt ihr in diesem Zuge viele Sportler von anderen Vereinen geholt, die sich dann bei euch auf Weltmeisterschaften und Olympia vorbereitet haben. Das ist in letzter Zeit weniger geworden, oder?

Wir haben auch selbst viele Talente hervorgebracht, die dann eine WM oder EM bestritten haben. Deshalb brauchen wir die Leute von außen nicht mehr unbedingt. Die arbeiten zwar professionell, aber unser Vereinsgedanke ist ja ein anderer und deshalb kümmern wir uns in Zukunft vorrangig um unsere eigenen Talente. Da gibt es genug und wir haben zuletzt eine Philosophie entwickelt mit allen Trainern im Verein.

Euer Schwerpunkt ist also eher der Breitensport, ihr holt im besten Wortsinn die Kinder von der Straße?

Das passiert eher nebenbei. Die Kinder von der Straße zu holen, das ist nicht unser vorrangiges Ziel. Wir verstehen uns als Sportverein, der den Sport auf höchster Ebene betreibt und auch den Nachwuchs nicht vergisst. Wir sind stolz, dass die Kinder über den Sport Selbstvertrauen erhalten und ein Fundament. Dass sie durch Taekwondo vielleicht Bereiche kennen lernen, zu denen sie vorher durch ihren Werdegang, ihre Erziehung und vielleicht ihre Religion keinen Zugang hatten. Für uns war es wichtig, Menschen über den Sport zu erreichen und ihnen vielleicht Lebensziele und Weitsicht mitzugeben. Dann passiert es automatisch, dass wir die Kinder von der Straße in den Sportverein holen.

Ihr habt 2018 die Deutsche Meisterschaft organisiert und viel Werbung für den Sport gemacht. Zufrieden?

Das war sehr schön und zwar von zwei Seiten her. Das Sportliche einerseits: Das war ein großer Event mit 400 Teilnehmern. Wunderbar! Wir haben Standards gesetzt und eine gute Kritik von außen bekommen, dass das Turnier nicht nur professionell war sondern eine sehr positive Stimmung hatte. Diese Stimmung haben wir erzeugt, in dem wir zum größten Teil unsere Kinder und Jugendliche bewusst als Betreuer eingesetzt haben. Wir haben den Kindern ernsthafte Aufgaben gegeben und die haben alles wunderbar erledigt. Das war ein sehr positives Signal, dass es nicht immer die großen Türsteher braucht, sondern man auch auch einen anderen Weg gehen kann.

Im Oktober habt ihr gemeldet, dass im Sportwerk der 500. Trainer ausgebildet worden ist. Kein schlechter Schnitt in 25 Jahren, oder?

Ich habe mich damals erschrocken, als unser Landesreferent gesagt hat, dass wir die 500 geknackt hatten. Die Zeit vergeht. Ich war immer als Dozent dabei, aber diese Zahl hätte ich nicht erwartet. Jeder, der Karriere gemacht hat als Trainer in Deutschland war bei uns, egal ob im Landesverband oder im Bundesverband zum Beispiel der ehemalige Bundestrainer Carlos Estevez oder DTU-Vizepräsident Musa Cicek. Die haben alle ihren Schein bei uns gemacht und darauf sind wir stolz.

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Düsseldorf hat seine Sportler des Jahres 2018 – Zweimal Fortuna, je einmal Rudern und Borussia – Ehrenpreis für das Sportwerk

Der überraschende Bundesliga-Aufstieg hat Fortuna gleich doppelt belohnt: Bei der Wahl zu Düsseldorfs Sportlern des Jahres hat sich Fortuna hauchdünn gegen die Tischtennis-Asse von Borussia durchgesetzt und in zwei Kategorien gewonnen. Die Mannschaft setzte sich in einem wahren Herzschlagfinale gegen Borussia und die Footballer der Düsseldorf Panther durch. Ausschlaggebend war hier die öffentliche Abstimmung, die Fortuna gewonnen hatte. Bei den Mitgliedern des Vereins Düsseldorfer Sportpresse lagen beide Teams gleich auf.

Trainer des Jahres wurde Friedhelm Funkel knapp vor Danny Heister und Harold Kreis. Sicherlich hatte auch bei dieser Wahl die Diskussion um Funkels Vertragsverlängerung eine Rolle gespielt. Kurz nach Bekanntwerden stiegen die Zugriffszahlen auf unsere Homepage massiv an. Insgesamt wurden knapp 16 000 Stimmen in den vergangenen 12 Tagen abgegeben.

In der Kategorie Sportlerin des Jahres hat sich Leonie Menzel (RC Germania) gegen Jessie Maduka und Djamila Böhm (beide ART Düsseldorf) durchgesetzt. Sportler des Jahres wurde zum achten Mal Timo Boll. Eine Premiere gab es trotzdem: Erstmals hat das Tischtennis-Ass der Borussia den Preis persönlich entgegennehmen können, weil der enge Terminkalender des erfolgreichsten Deutschen Tischtennis-Spielers es diesmal zuließ.

Außerdem verlieh der Verein Düsseldorfer Sportpresse den Karl-Heinz-Wanders-Preis für besondere Verdienste im Düsseldorfer Sport. In diesem Jahr entschied sich der Vorstand für das Sportwerk Düsseldorf. Der Verein feiert in diesem Jahr sein 25-jähriges Jubiläum und gehört mit über 900 Mitgliedern zu den größten Clubs in Düsseldorf – Eine Besonderheit: die Hälfte der Mitglieder sind Frauen. 2018 hat das Sportwerk erstmals die Deutsche Meisterschaft im Taekwondo in Düsseldorf ausgerichtet und so den Sport in die Öffentlichkeit geholt. 2018 hat außerdem der Verein den 500. Trainer ausgebildet, darunter auch viele Landestrainer sowie ehemalige Bundestrainer.

Seit 1993 zeichnen die Mitglieder des Vereins Düsseldorfer Sportpresse e.V. die herausragenden Sportlerinnen und Sportler der Landeshauptstadt aus. Erstmals war die Veranstaltung 2019 im Capitol Theater an der Erkrather Straße zu Gast.

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500 Trainer / Im Sportwerk bildet die Nordrhein-Westfälische Taekwondo Union ihre Trainer aus

So einige der neun Kursteilnehmer haben noch deutliche Fragezeichen in den Augen. Doch nach kurzem Nachdenken kommt die Erkenntnis und auch diese Prüfungsfrage wird korrekt beantwortet. Mit dabei in diesem Lehrgang zur Trainer C-Ausbildung der Nordrhein-Westfälischen Taekwondo Union (NWTU) ist auch Nicole Zinner. Die gebürtige Australierin ist die Nummer 500 auf der Liste der im Sportwerk ausgebildeten Taekwondo-Trainer/innen, die die Prüfung auch bestanden haben. „Seit fast 20 Jahren finden im Sportwerk Übungsleiter- und Trainer-Ausbildungen statt. Da kommen schon einige Trainer zusammen“, meint Sportwerk-Vorsitzender und Dozent Tayar Tunc, zuständig für die Fächer Anatomie, Trainingssteuerung, Physiotherapie, etc. Einige waren sogar darunter, die im Anschluss an ihre „Sportwerk“-Ausbildung zum Trainer-Assistenten, C- und B-Trainer später richtig Karriere machten. So lernten bspw. der später Damen-Bundestrainer Carlos Esteves und der Europameister und spätere Herren-Bundestrainer Musa Cicek das Trainings-ABC und noch so einiges mehr in den Räumen des Sportwerks.

„Das Sportwerk ist Landes- und Bundesstützpunkt und der zentrale Ort der NWTU für die Trainerausbildung“, erklärt NWTU-Bildungsreferent Thomas Schneider. „Hier haben wir wegen der enorm guten Ausstattung mit dem Medical Fitness-Bereich, der Physiotherapie und der professionellen Taekwondo-Halle optimale Voraussetzungen und können auch dadurch eine hohe Qualität der Ausbildung garantieren.“ Das beweist auch das aktuelle Team der NWTU Landestrainer. Alle vier haben im Sportwerk ihre Trainer C und B-Lizenzen erworben. Dafür haben sie insgesamt 220 Lerneinheiten gebüffelt, wurden von verschiedenen Referenten in Sachen Didaktik, Trainings-und Bewegungslehre, Sportbiologie, soziologischen Themen, spezielle Taekwondo-Sportmotorik und Sportpsychologie geschult. „Die Qualität der Trainerausbildung ist mit der, der 64 anderen Olympischen Spitzensportfachverbänden vergleichbar. Der Deutsche Olympische Sportbund führt regelmäßig Überprüfungen durch, ob die Inhalte noch den aktuellen sportwissenschaftlichen Stand entsprechen und führt auch immer wieder Qualitätskontrollen bei einzelnen Trainingslehrgängen durch. Wir achten aber selber stark darauf, dass unsere Trainerausbildung den höchst-möglichen Qualitätsstandard hat, denn das kommt in den Einzelnen Übungsstunden in den Vereinen den Taekwondoka und damit unserer Sportart zugute.“

Ein Trainer-Karriere schwebt Zinner nicht vor. Sie ist Geigerin im Kölner Kammerorchester und will das auch bleiben. „Ich muss ein bisschen auf meine Hände aufpassen“, meint Zinner lächend. „Ich werde im Breitensport als Trainerin tätig. Ich übernehme eine Kindergruppe.“ Und die Trainer-C-Lizenzprüfung war nicht der letzte Taekwondo-Test, den die Frau aus Brisbane, die jetzt in Köln lebt, in diesem Jahr ablegen wird. „In ein paar Wochen mache ich die Prüfung zum ersten Dan“ verrät Zinner. Die Erfahrungen aus dem Trainerlehrgang sind auch dafür sehr hilfreich.

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Sportwerk stellt sich zukunftsfähig auf

Turgay Ertugrul ist neuer sportlicher Leiter im Sportwerk

Es läuft gut beim Sportwerk. Immer wieder bringt Düsseldorfs größter Taekwondo-Verein Kämpfer in die Nationalmannschaft, holt deutsche Meisterschaften und auch Edelmetallplaketten bei internationalen Titelkämpfen. So sicherte sich Ioanna Andreopoulou den Junioren-Europameistertitel und kämpfte sich bei der Damen-Weltmeisterschaft in die Top-Ten. Mit dem Gewinn der Silbermedaille bei der European Clubs Championship hat Antonio Andreopoulou die Qualifikation für die Jugend-Europa-meisterschaft 2019 geschafft. Auch EM-Bronzemedaillengewinnerin Sarah di Sinno beweist auf internationalen Turnieren, wie wirksam das Sportwerk Fördersystems ist.

Im Sportwerk wurden bereits mehr als 500 Trainer ausgebildet. Internationale und deutsche Meisterschaften wurden vom Sportwerk organisiert. Zudem ist das Sportwerk Stützpunktverein „Integration durch Sport“. Wegen des umfassenden Engagements wurde das Sportwerk von der Düsseldorfer Sportpresse für besonderer Verdienste im Düsseldorfer Sport mit dem Karl-Heinz-Wanders-Preis geehrt. „Aber wenn es läuft, wird man manchmal auch gemütlich und erkennt notwendige Optimierungspotentiale aufgrund des Wahnsinnstempos mit hunderten von Kindern und Jugendlichen die täglich trainieren nicht sofort. Deshalb haben wir uns entschlossen, einen Taekwondo-Fachmann von außen zu holen, um gemeinsam unser Talentfördersystem zu analysieren und unsere Spitzensport- und Vereinsstrukturen zu optimieren“, verrät Sportwerk-Vorsitzender Tayar Tunc.

Dieser externe Experte ist Turgay Ertugrul. Der 57-Jährige hat auf allen Ebenen Taekwondo-Erfahrungen gesammelt. Als Aktiver kämpfte sich Ertugrul in die Nationalmannschaft. 1975 holte er seinen den ersten DM-Titel bei den Senioren. 1976 stellte ihn der Bundestrainer beim Länderkampf gegen Dänemark auf. „Das war mein erste Nationalmannschaftseinsatz. Den habe ich in der Kategorie bis 48 kg gewonnen“, erinnert sich Ertugrul. Seine erste WM führte ihn 1976 nach Chicago (USA). Die Reise über den großen Teich versüßte er sich mit der Bronzemedaille. Seine letzte WM war die in Guayaquil (Ecuador) und endet erneut mit Bronze (bis 54 kg). Zwischen erster und letzter WM lagen noch Europameisterschaftsbronze (1978) die World Games in St. Clara Kalifornien und zwölf DM-Titel.

1982 startete Ertugrul seine Trainerlaufbahn. Er machte den Trainer-C und -B-Schein und trainierte u. a. Markus Woznicki der 1988 Europameister wurde und bei den Olympischen Spielen in Seoul (Korea) dabei war. „Zeitweise waren vier meiner Taekwondoka zeitgleich in der Nationalmannschaft“, erläutert Ertugrul. Nach Gründung der Taekwondo-Abteilung bei TuSEM Essen war er bis 2007 deren führen-der Kopf. Von 1995 bis1999 war Ertugrul NRW-Landestrainer. „Und dann habe ich mich bequatschen lassen, für die Nordrhein-Westfälische Taekwondo Union den Sportdirektor zu machen“, so der Taek-wondo-Fachmann lächelnd. In dieser Zeit schrieb er ein richtungweisendes Leistungssportkonzept. In Sachen Taekwondo kann ihm niemand etwas vormachen.

Jetzt bringt Turgay Ertugrul sein Wissen und seine Erfahrungen beim Sportwerk ein. „Der Vorstand hat klare Vorstellungen, die sich mit meinen decken. Ich habe alle Trainingsstunden gesehen und mit jedem Trainer gesprochen. Die Ist-Analyse steht“, verrät der Sportliche Leiter des Sportwerks. „Jetzt geht es darum, die Analyse in spürbare Optimierungen umzusetzen, also zum Beispiel das Training inhaltlich zu automatisieren, Qualitätsstandards für die breite Basis zu definieren und dafür ein Sportwerk-Handbuch zu erstellen.“ Nach Ertugruls Analyse ist der Zweikampf-Bereich des Vereins als Bundesstützpunkt sehr gut aufgestellt. In den Ressorts Technik, Selbstverteidigung und Partnerübungen sowie im sogenannten Poomsae-Bereich (Technik) werden Optimierungen vorgenommen. „Es geht nicht nur um potentielle-Titelgewinne, es geht um Inhalte, die wir jedem Sportwerker gleichermaßen vermitteln möchten. Ein so großer Verein wie das Sportwerk ist nicht nur Talentschmiede. Von Meisterschaften alleine kann kein Verein überleben“, so Ertugrul.

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Drei Meister dürfen nach Italien

Sportwerker gewinnen die Deutsche Hochschulmeisterschaft und qualifizieren sich für die Universiade 2019

Sarah di Sinno, Purya Torki und Bouazza El Hainouni haben sich für nächstes Jahr einen Reisetermin nach Italien erkämpft. Die drei Taekwondoka vom Sportwerk gewannen die Deutsche Hochschulmeisterschaft und haben sich deshalb für die Teilnahme an der Universiade 2019 (3. bis 14. Juli) in Neapel qualifiziert. „Wir hatten drei Studenten der Hochschule Düsseldorf nach Jena zur Deutschen Hochschulmeisterschaft geschickt und alle drei kommen als Meister zurück. Das ist stark“, freute sich Sportwerk-Trainer Inan Tunc. „Jetzt müssen wir gucken. Dass wir das Trio nächstes Jahr gut auf die Tage in Neapel vorbereiten.“

In Jena wurden die studierenden Titelträger in den vier olympischen Gewichtsklassen ermittelt. d.h. dass jeweils zwei der acht Taekwondo-Gewichtsklassen zusammengefasst wurden. „Beispielsweise Sarah kämpft normalerweise in der Kategorie über 73 Kilogramm. Geht es in die olympischen Klassen, muss Sarah in der Wettkampfkategorie über 67 Kilo starten“, erläutert Tunc. „Wenn schwerere Taekwondoka gegen leichtere antreten, ist Körpergewicht nicht immer ein Vorteil. Leichte Kämpfer sind meist schneller und agiler.“

Sozialpädagogik-Studentin di Sinno war es in Jena völlig egal, wie schwer ihre Kontrahentinnen waren. Ihre ersten beiden Kämpfe gegen Anna Burak von der TU Darmstadt und ihr Halbfinale gegen Vanessa Cicatello von der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Stuttgart konnte di Sinno vorzeitig für sich entscheiden. Nur im Finale gegen Natalie Urban von der Uni Bochum musste die 19-Jährige Sportwerkerin über die volle Distanz gehen. Für die Nationalmannschaftskämpferin aus Düsseldorf war auch das kein Problem, denn am Ende stand di Sinnos deutlicher 22:10 Punktsieg und damit der deutsche Hochschulmeistertitel.

Purya Torky hatte im Finale der Wettkampfklasse Herren bis 58 kg alles im Griff. Damit war aber nicht zurechnen gewesen, denn Alexander Müller von der TU Mittelhessen ist bereits eine erfahrener und erfolgreicher Taekwondoka. So war der 21-Jährige bereits deutscher Jugendmeister, hat drei internationale Meisterschaften gewonnen und zuletzt bei der deutschen Takwondo-Meisterschaft in Düsseldorf in der Seniorenklasse die Bronzemedaille geholt. Es war das erste Duell der beiden und der 18-jährige Umwelt- und Verfahrenstechnik-Student vom Sportwerk zeigte, dass auch in Zukunft mit ihm zu rechnen sein wird. Purya sicherte sich den Hochschulmeistertitel mit 20:6 Punkten.

Noch deutlicher machte es Elektro- und Informationstechnik-Student Bouazza El Hainouni. „Bobo“ bezwang im Finale der Schwergewichte (über 80 kg) Deniz Braske von der Uni Heidelberg mit 33:8 Punkten. Die Universiade-Quali war geschafft.

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Sportwerkerin wird Austrian Open Meisterin

Sarah di Sinno sichert sich in Österreich ihren insgesamt fünften Open Erfolg

Bis zum vergangenen Wochenende hatte Sportwerkerin Sarah di Sinno vier nationale Taekwondo-Meistertitel gesammelt und vier internationale Meisterschaften für sich entschieden. Dieses Verhältnis ist jetzt aus dem Gleichgewicht gekommen, denn mit dem Sieg bei den Austrian Open in Innsbruck hat die Studentin jetzt fünfmal bei internationalen Meisterschaften triumphiert. „Mit Sarah ist immer zu rechnen. Wenn sie ihr Potential abrufen kann, ist sie nur ganz schwer zu bezwingen“, erklärt Sportwerk-Trainer Inan Tunc. „In Innsbruck hat Sarah ausgezeichnet gekämpft und all das umgesetzt, was wir im Training eingeübt haben. Das schafft sie ja leider nicht bei jedem Turnier.“

Die österreichische Taekwondo Union veranstaltete bereits zum wiederholten Male ihre offenen Landesmeisterschaften in der Olympiahalle Innsbruck. Die Austrian Open gehören zu den bedeutenden Turnieren in der Taekwondowelt, was die Teilnahme von 1150 Taekwondoka aus aller Herren Länder beweist.
Die 19-Jährige di Sinno startete in der Wettkampfkategorie Damen über 73 Kilogramm Körpergewicht. Nach ihren beiden überlegen geführten Kämpfen gegen Anita Grosic (Taekwondo Oberndorf/Österreich) und Darija Husovic (TSV Dachau 1865) gewann die Düsseldorferin verdient die Goldmedaille. Grosic bezwang sie mit 23:14 Punkten, Husovic wurde mit 8:4 besiegt.

Damit sammelte die Perspektivkaderathletin der Deutschen Taekwando Union (DTU) weitere Punkte für die deutsche -, Europa- und Weltrangliste. In allen drei Rankings dürfte die Sinno nach oben klettern, wobei es in Deutschland für sie gar nicht mehr so viel weiter nach oben geht. In der Damen-Rangliste vom 30. April 2019 hatte sie lediglich vier Punkte Rückstand auf Spitzenreiterin Tugba Goeker (Chikara Berlin).

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Andreopoulous feiert zweiten Meistertitel

Der 17-Jährige ist nicht aufzuhalten. Nach dem Deutschen Meistertitel bei den Erwachsenen gewinnt der Taekwondo-Kämpfer vom Sportwerk auch in seiner Alterklasse.

Zweimal war Antonio „Toni“ Andreopoulous der jüngste Teilnehmer im Starterfeld — zweimal war er der Beste. Den Meistertitel bei der Senioren in der Wettkampfklasse bis 58 Kilogramm Körpergewicht hatte sich der 17 Jahre Taekwondo-Kämpfer vor wenigen Wochen gesichert, jetzt gewann er auch die Deutsche Meisterschaft bei den Junioren (Jahrgänge 2002 bis 1999) in Wilsdruff bei Dresden. „Was Toni in diesem Jahr gezeigt hat, ist einfach überragend. Ich hoffe, er bekommt jetzt die Nominierungfür die Jugend-Europameisterschaft im September in Marina Dor in Spanien“, erläutert Inan Tunc, sein Trainer beim Sportwerk Düsseldorf in Bilk.

Die Reise nach Spanien ist allerdings noch nicht sicher, denn mit Furkan Kücüksungur (KSC LeopardNürnberg) rangiert ein anderer Taekwondoka in der Qualifizierungsrangliste vor dem Düsseldorfer. Der Nürnberger kann es sich einfach leisten, häufiger an internationalen Turnieren im Ausland teilzunehmen und hat so acht Ergebnisse in der Liste stehen. Andreopoulous kommt auf fünf Resultate für das EM-Qualifikationsranking.

Nun schickte der Sportwerker aber ein starkes Signal in Richtung des Nominierungsausschusses der Deutschen Taekwondo Union (DTU). Andreopoulous bezwang im DM-Juniorenfinale Kücüksungur vergleichsweise problemlos mit 14:7 Punkten.

Zuvor hatten Daniel Heer (TKD Swisttal) beim 29:6 und Paul Radtke (TKD Axel Müller) beim 31:10 nicht den Hauch einer Siegchance. Im Halbfinale wurde es ernst, denn Eren Can Onus (KSC Leopard Nürnberg) ist ein erfahrener und kampfstarker Gegner. Beide schenkten sich keinen Punkt, doch zum Schluss war der Düsseldorfer mit 26:24 Zählern knapp vorne und zog ins Finale ein —und gewann erneut. „Mit dem Sieg über Furkan hat Toni gezeigt, dass er derzeit der stärkste Taekwondoka in der Juniorenklasse bis 58 Kiloi st“, konstatierte Tunc und hofft nun, dass es für seinen Schützling im September zu EM geht.

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Sportwerk setzt Maßstäbe bei deutscher Taekwondo-Meisterschaft

Welt- und Europameister fühlten sich in Düsseldorf wohl / Das Sportwerk gewinnt zwei Vizemeisterschaften

Stefan Klawiter, Präsident der Deutschen Taekwondo Union, war rundum zufrieden. „Organisatorisch hat alles gut geklappt“, resümierte Klawiter am Ende der Deutschen Taekwondo Meisterschaft in der Sporthalle der Hulda-Pankok-Gesamtschule. „Es war eine tolle Atmosphäre in der Halle. Die Stimmung war super, die Leute auf den Zuschauerrängen hatten alle Ahnung von unserer Sportart und wussten die gezeigten Leistungen zu würdigen.“ Und diese Leistungen waren oft richtig gut. Kein Wunder, starteten doch sowohl in den Seniorenklassen (27. Januar) als auch bei den A-Jugendlichen (28. Januar) amtierende und ehemalige Welt-, Europa- und Deutsche Meister sowie Sieger vieler internationaler Meisterschaften.

So wie in der Wettkampfkategorie Herren bis 68 Kilogramm. Da waren u.a. der Vize-Europameister, sechsmalige Open-Sieger und amtierender Deutscher Jugendmeister Ali Mohammad (Sportcenter Samurai Berlin), der zweimalige deutsche Meister Mohamed Omeirat (Kangaroo Sports Essen) und der amtierende deutsche Junioren-Meister und Sieger der Luxemburg Open 2014 Valentin Ekkert (Sportwerk Düsseldorf) dabei. Im Finale standen sich schließlich Mohammad und Ekkert gegenüber. Sie kämpften allerdings mit ungleichen „Waffen“. Der Düsseldorfer hatte sich in den Kämpfen zuvor eine Schulter- und eine Fußverletzung zugezogen. „Kurz vor dem Finale konnte ich meinen linken Arm nicht mal auf Schulterhöhe anheben. Das ging aber dann doch noch. Im Fuß hatte ich aber solche Schmerzen, dass ich ihn kaum belasten konnte“, erläutert Ekkert. So war des Sportwerkers Bewegungsfähigkeit stark eingeschränkt. „Ich konnte nur auf einer Seite agieren. Da wusste ich nach der ersten Runde, dass ich den Kampf verliere“, meint der 17-Jährige Sportwerker. Er ließ sich dennoch nicht hängen, aber zum Sieg reichte es nicht. „Valentin ist physisch und mental sehr stark und kann Schmerzen unterdrücken. Das aber auch nur bis zu einer bestimmten Grenze und diese Grenze war im Finale überschritten“, analysierte Sportwerk-Cheftrainer Inan Tunc. „Dennoch hat mich Valentin mal wieder überzeugt. Er ist erst 17 und holt Silber bei der deutschen Seniorenmeisterschaft. Wenn er dranbleibt, wird er noch einige Erfolge erzielen.“

Neben Ekkert holte auch Sarah di Sinno (Damen, über 73 kg) die Vizemeisterschaft fürs Sportwerk. Im Finale verkaufte sich die 19-Jährige allerdings deutlich unter Wert und wurde disqualifiziert. Sie hat offensichtlich die neuen Regeln über Arm- und Handhaltungen während des Kampfes noch nicht verinnerlicht. So wurde Ekaterina Derev (TKD Özer Nürnberg) Titelträgerin. „Im Finale der letzten DM habe ich auch gegen sie verloren, dann aber im Finale der Luxemburg Open gewonnen. Dann bin ich jetzt beim nächsten Mal wieder dran“, meinte di Sinno trotzig.

Sportlich gesehen ist das Sportwerk mit der Heim-DM 2018 nicht zufrieden. „Es wäre mehr drin gewesen“, meint der Sportwerk-Trainer. „Eine unser großen Titel-Hoffnungen, Antonio Andreopoulou musste nach einem üblen Tritt gegen die Hand ins Krankenhaus zur Untersuchung. Andere sind mit dem Druck, sich vor heimischem Publikum zu präsentieren, nicht klar gekommen.“ Organisatorisch hingegen lief alles bestens. „Wir haben alles professionell hin bekommen. Wir haben ja auch den Anspruch, die Sportstadt Düsseldorf bestens zu präsentieren und das hohe Düsseldorfer Organisationsniveau auch in einer Randsportart zu erreichen“, erklärt Sportwerk-Vorsitzender Tayar Tunc. „Wir haben auch gezeigt, welche Kraft, Energie und welche Einigkeit im Sportwerk steckt.“ Ich denke, alle DM-Teilnehmer und die Deutsche Taekwondo Union denken gerne an Düsseldorf zurück.

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300 sportbegabte Kinder bei der Talentiade

Fördermaßnahme im Düsseldorfer Modell der Bewegungs-, Sport- und Talentförderung

Viel Betrieb in der großen Sporthalle der Dieter-Forte-Gesamtschule: 300 Grundschulkinder hatte das Sportamt am Wochenende, 8. und 9. September, zur 16. Talentiade eingeladen. Sie wurden im sportmotorischen Test CHECK! als besonders sportlich begabt eingestuft.

Oberbürgermeister Thomas Geisel begrüßte gemeinsam mit der Leichtathletin Jessie Maduka die Kinder. Die Spannung war groß, als die U23 Junioren-Hallenmeisterin im Dreisprung erzählte, dass sie auch einmal dort saß und als Schülerin an der Talentiade in Düsseldorf teilgenommen hat.

Das Vorbild Jessie Maduka vor Augen starteten die Kinder in Gruppen aufgeteilt in den Sportparcours. Darin konnten neun olympische Sportarten getestet werden, die in Düsseldorf eine konstante Förderung bis in die Leistungsspitze ermöglichen. Hierzu zählen Basketball, Fußball, Handball, Hockey, Judo, Leichtathletik, Taekwondo, Tennis und Tischtennis.

Unterdessen konnten die Eltern ihre Kinder von der Tribüne aus beobachten und mit Fachleuten aus den Vereinen der Leistungsstützpunkte ins Gespräch über die Trainingsmöglichkeiten zu den Sportarten kommen.

Die Talentiade ist eine Fördermaßnahme im Düsseldorfer Modell der Bewegungs-, Sport- und Talentförderung für sportlich besonders begabte Kinder. Seit 2003 ermittelt das Sportamt der Landeshauptstadt Düsseldorf im Rahmen des Tests “CHECK!” die sportmotorischen Fähigkeiten aller Zweitklässler. Im zurückliegenden Schuljahr wurden 4.826 Kinder getestet und die Ergebnisse individuell ausgewertet. Alle Kinder werden zu verschiedenen Folgemaßnahmen eingeladen.

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Antonios Andreopolos ist Vereinsvizeeuropameister

Der Sportwerker hat sich das persönliche Startrecht für die offizielle Europameisterschaft erkämpft

Im griechischen Thessaloniki hatte Antonios „Toni“ Andreopoulos am vergangenen Wochenende doppelten Grund zur Freude. Zuerst konnte er die Vollendung des 17. Lebensjahres begehen und dann machte er sich mit der Silbermedaille in der Gewichtsklasse bis 59 Kilogramm bei den European Clubs Championships im Taekwondo das wohl schönste Geburtstagsgeschenk selbst. So richtig genießen kann er das aber noch nicht. „Auf dem Rückflug ist mein Koffer verloren gegangen. Die Medaille und meine ganzen Schulsachen waren darin“, erläutert Toni. „Ich hoffe, dass sich der Koffer wiederfindet.“ Selbst ohne das sichtbare Zeichen seines Erfolgs, hat der Sportwerker sich mit Platz zwei die Qualifikation für die Jugend-Europameisterschaft im September in Spanien erkämpft. Die ersten drei Plätze der European Club Championships erhalten unabhängig von einer Nominierung durch den jeweiligen nationalen Verband das persönliche Jugend-EM-Startrecht.

Das Turnier in Thessaloniki war eine für alle Vereine offene Europameisterschaft. Die Nominierung durch Nationalmannschaften war nicht erforderlich. Deshalb war das Interesse auch riesig. Insgesamt starteten 1900 Taekwondoka aus aller Welt. In Tonis 59-Kilo-Kategorie waren 59 Athleten am Start. Entsprechend oft musste der Sportwerker ran.

Die ersten drei Runden gegen Stefanos Tyrologos vom AC Virona, Vasileios Tasioulas vom A.C Tkd und Grigorios Gialenios vom Athletic Club Tkd Hwarang (alle Griechenland) gewann der Düsseldorfer vergleichsweise problemlos. Mit 18:3, 23:5 und 22:12 Punkten gewann Andreopoulos. „Gegen Grigorios war es schon etwas enger. Aber mit einer konzentrierten Leistung habe ich mich durchgesetzt“, analysiert Toni.

Das Viertelfinale gegen Hugo Arillo Vazquez aus Spanien wurde mit 18:14 eine Beute des Düsseldorfers. „In den letzten zehn Sekunden habe ich noch zweimal gut getroffen und damit die vier Punkte gemacht, die zum Sieg reichten. Bis dahin war es ein ausgeglichener Kampf“, so Toni.

Lange Zeit ausgeglichen war es auch im Halbfinal-Kampf zwischen dem Sportwerker und Egor Rogozhin von den Sshor Neva Stars (Russland). Mit 11:9 Punkten gewann Toni gegen den Russen und zog ins ersehnte Finale ein. „Das war ein hartes Stück Arbeit. Mal war er, mal war ich vorne. Am Ende habe ich meinen kleinen Vorsprung über die Zeit gebracht“, verrät der Sportwerker.

Im Finale stand Andreopoulos Theofanis Xanthakos vom AC Virona (Griechenland) gegenüber. Toni gestattete dem Griechen eine 13:4 Führung bevor der Düsseldorfer seine Aufholjagd startete, bis es nur noch 11:13 stand. „In den letzten zehn Sekunden habe ich eine Drehtechnik angesetzt und getroffen. Doch der Treffer hatte ein Joule zu wenig Druck auf der Weste, so dass die fünf Punkte nicht gezählt wurden“, so der Vize-Clubeuropameister. „Ich habe wohl am Anfang zu abwartend gekämpft. Daraus muss ich lernen.

Die Chance, das Gelernte umzusetzen, hat Toni bereits am kommenden Wochenede bei den Dutch Open.

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